
Explosionsgeschützte Krane – ATEX-Krananlagen nach Maß
Maßgeschneiderte Krananlagen auf Basis explosionsgeschützter JDN-Hebezeuge – robust, zuverlässig und wartungsarm. Angetrieben mit Druckluft oder Hydraulik statt Elektrik heben sie Lasten sicher in explosionsgefährdeten Bereichen.

Explosionsgeschützte Krananlagen – maßgeschneidert mit Ex-Hebezeugen von JDN
Ein explosionsgeschützter Kran ist nur so sicher wie seine schwächste Komponente. Deshalb baut J.D. Neuhaus jede ATEX-Krananlage als stimmiges Gesamtsystem: Explosionsgeschützte Hebezeuge, Laufkatzen, Hauptträger, Ketten, Kettenspeicher und Steuerungen sind aufeinander abgestimmt – und jede Bewegung, vom Heben bis zur Kranfahrt, erfolgt pneumatisch oder hydraulisch.
Da JDN-Antriebe vollständig ohne Elektrik arbeiten, enthalten sie keine elektrischen Komponenten, die als Zündquellen wirken könnten. Das Ergebnis: Bereits die Standardausführungen sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen konzipiert und für viele ATEX-Zonen geeignet – ohne die aufwendigen Schutzpakete, die elektrisch angetriebene Krane benötigen.
Jede Anlage wird für Ihre Anwendung konfiguriert. Verschiedene Kranbauformen, Spannweiten, Tragfähigkeiten und Ausstattungsoptionen ergeben eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude, Ihren Lasten und Ihrer Zoneneinteilung passt – mit deutscher Engineering-Kompetenz seit 1745.
Produktübersicht
Bauformen explosionsgeschützter Krane
Jede Kranbauform passt zu anderen räumlichen und betrieblichen Anforderungen. JDN konfiguriert alle Bauformen für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen:
Laufkrane
Explosionsgeschützte Laufkrane in Einträger- und Zweiträgerausführung für Hebeaufgaben über die gesamte Länge und Breite Ihrer Halle.
Hängekrane
Hängekrane in Ausführungen mit niedriger und extrem niedriger Bauhöhe – die Lösung für begrenzte Gebäudehöhen.
Säulenschwenkkrane
Freistehende Schwenkkrane, die einzelne Arbeitsplätze mit präzisem Lasthandling direkt vor Ort bedienen.
Wandschwenkkrane
Platzsparende Schwenkkrane, direkt an tragfähigen Wänden oder Stützen montiert – ideal, wo die Hallenfläche begrenzt ist.
ATEX-Krananlagen nach Ihren individuellen Anforderungen
Kein Ex-Bereich gleicht dem anderen – und keine JDN-Krananlage der anderen. Je nach Anwendung konfigurieren wir Ihren explosionsgeschützten Kran mit:
- Steuerung per Hängetaster oder Funkfernsteuerung
- Pneumatischer Steuerung mit einer oder zwei Geschwindigkeiten oder stufenloser Regelung
- Kran- und Katzfahrt manuell oder pneumatisch
- Tandembetrieb mit mechanisch gekoppelten Hebezeugen
- Parallel betriebenen Hebezeug-Systemen
- Laufkranen in Einträger- oder Zweiträgerausführung
- Hängekranen mit niedriger und extrem niedriger Bauhöhe
- JDN-Druckluft-Hebezeugen mit motorisierten Laufkatzen oder Einschienen-Systemen
- Kundenspezifischen Krankonfigurationen für individuelle Anwendungen
Der patentierte Druckluftantrieb ermöglicht hohe Hub- und Senkgeschwindigkeiten und ist zugleich für den Dauerbetrieb ausgelegt – Ihr Kran hält mit Ihrer Produktion Schritt, Schicht für Schicht.

Explosionsschutz als Antriebskonzept
Bei einer JDN-Krananlage ist der Explosionsschutz kein Zusatzpaket – er ist das Antriebskonzept selbst. Heben, Katzfahrt und Kranfahrt laufen komplett mit Druckluft oder Hydraulik; die Anlage enthält damit keine elektrischen Komponenten, die zu Zündquellen werden könnten. Während elektrisch angetriebene Krane für explosionsgefährdete Bereiche aufwendig geschützt werden müssen, erfüllt ein JDN-Kran die Anforderungen vieler ATEX-Zonen bereits in der Standardausführung.
Für Anwendungen, die zusätzlichen Schutz gegen mechanische Funkenbildung erfordern, bietet JDN Sonderausstattungen an – darunter verkupferte Lasthaken und Unterflaschen sowie Fahrwerksräder aus Messing an Laufkatze und Kran.
Für spezielle Explosionsschutz-Anforderungen oder individuell definierte ATEX-Zonen entwickelt JDN maßgeschneiderte Hebelösungen, abgestimmt auf die Bedingungen Ihrer Anwendung. Ausführliche Informationen zu ATEX-Kategorien, -Zonen und -Kennzeichnungen der JDN-Hebezeuge finden Sie auf unserer Seite zu explosionsgeschützten Hebezeugen – und unser Insights-Artikel „ATEX in der Praxis erklärt“ zeigt, was diese Klassifizierungen im Betriebsalltag bedeuten.
Bei Fragen zu Explosionsschutz, Zoneneinteilung oder der Auswahl der passenden Hebelösung steht Ihnen unser Vertriebsteam gerne mit fachkundiger Beratung zur Seite.
Betreiben Sie Krane in explosionsgefährdeten Bereichen – oder planen Sie eine neue ATEX-Anwendung?
Unsere Experten beraten Sie gerne zur idealen explosionsgeschützten Krananlage – praxisnah, normgerecht und zugeschnitten auf Ihre individuellen Anforderungen.
FAQ: Häufige Fragen zu explosionsgeschützten Kranen
Ein explosionsgeschützter Kran – auch Ex-Kran genannt – ist eine Krananlage, die so konstruiert ist, dass keine ihrer Komponenten eine umgebende explosionsfähige Atmosphäre entzünden kann. Das gilt für das komplette System: Hebezeug, Laufkatze, Kranfahrantriebe und Steuerung. JDN-Krananlagen erreichen das durch rein pneumatische oder hydraulische Antriebstechnik – sie arbeiten vollständig ohne Elektrik und schließen elektrische Zündquellen damit konstruktiv aus: Explosionsschutz durch das Konzept statt durch nachgerüstete Schutzmaßnahmen.
JDN-Krane werden bei jeder Bewegung mit Druckluft oder Hydraulik angetrieben – beim Heben, Senken, bei der Katzfahrt und der Kranfahrt. Da keine elektrischen Komponenten beteiligt sind, gibt es keine Funken, keine überhitzenden Spulen und keine Kurzschlüsse, die als Zündquellen wirken könnten. Dieser konstruktive Explosionsschutz bedeutet: Schon Standard-JDN-Krananlagen sind für viele ATEX-klassifizierte Bereiche geeignet.
JDN bietet vier Hauptbauformen: Laufkrane (Einträger- oder Zweiträgerausführung), Hängekrane – auch mit niedriger und extrem niedriger Bauhöhe –, Säulenschwenkkrane und Wandschwenkkrane. Alle Bauformen lassen sich für explosionsgefährdete Bereiche konfigurieren und an Ihre Gebäudesituation und Ihr Lastspektrum anpassen.
JDN-Krananlagen sind mit Tragfähigkeiten bis 100 t und Spannweiten bis 36 m erhältlich. Innerhalb dieses Rahmens wird jede Anlage individuell konfiguriert – einschließlich Steuerungsart, Fahrantrieben und Hebezeug-Anordnung – passend zu Ihrer spezifischen Anwendung.
Das komplette System ist für explosionsgefährdete Bereiche ausgelegt: Hebezeuge, Laufkatzen und Kranfahrantriebe arbeiten pneumatisch oder hydraulisch und damit ohne elektrische Zündquellen. Für Anwendungen, die zusätzlichen Schutz gegen mechanische Funken erfordern, stattet JDN den Kran mit verkupferten Lasthaken und Unterflaschen sowie Fahrwerksrädern aus Messing an Laufkatze und Kran aus.
Ja. JDN-Hängekrane sind in Ausführungen mit niedriger und extrem niedriger Bauhöhe erhältlich, die die vorhandene Hallenhöhe optimal ausnutzen. In Kombination mit kompakten JDN-Druckluft-Hebezeugen ermöglichen sie sicheres Heben in Hallen, in denen herkömmliche Krananlagen keinen Platz mehr finden.
Ein elektrisch angetriebener Kran benötigt für Ex-Bereiche umfangreiche Schutzmaßnahmen – gekapselte Motoren, abgedichtete Komponenten, spezielle Zertifizierungen. Das bedeutet zusätzliche Kosten und Komplexität. Ein pneumatischer oder hydraulischer Kran vermeidet elektrische Zündquellen von vornherein. Zusätzlich bieten JDN-Antriebe 100 % Einschaltdauer: Sie laufen ohne thermische Abschaltungen durch – ein entscheidender Verfügbarkeitsvorteil im Dauereinsatz.



