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Geschichte zurück

Max Neuhaus

(1.1.1900 – 5.2.1984)

Das nächste Kapitel dieser Geschichte beginnt auf die Minute genau mit dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Um Mitternacht des 1.1.1900 wurde auf dem Neuhaus-Kotten ein Sohn geboren. Es war das siebte Kind der Eheleute Louis und Emma Neuhaus, das in der außergewöhnlichen Stunde das Licht dieser Welt erblickte, der zukünftige fünfte Windenfabrikant. Er wurde auf den Namen Max getauft.

Nach der Schulentlassung wollte Max Neuhaus Industriekaufmann werden, und so absolvierte er eine Lehre bei der Herbeder Firma "Dittmann-Neuhaus und Gabriel-Bergenthal". Während er danach in verschiedenen Industriebetrieben arbeitete, beschäftigten sich seine Gedanken ständig mit der rückwärtsschreitenden wirtschaftlichen Entwicklung seines Elternhauses, denn die Arbeiten in der Werkstatt bestanden nach dem 1. Weltkrieg nur noch aus Reparaturen alter Winden.

Und so nahm Max Neuhaus im Alter von 17 Jahren erste Fäden auf, um die Firma J.D. Neuhaus wieder in Gang zu bringen. Mit 19 trat er in die Firma ein, erhielt Prokura, und lud damit die gesamte Verantwortung auf seine Schultern, aber er hatte nun ein eigenes Unternehmen. Aufbauend auf die Tradition seines Elternhauses spezialisierte er den bereits begonnenen Handel mit Winden und Hebezeugen, den er systematisch durch sehr geschickte Werbung Schritt für Schritt ausbaute. Auch nahm er die Produktion und Instandsetzung wieder auf. Die Erträge aus den laufenden Geschäften wurden für die Verbesserung der Betriebseinrichtungen verwendet. 1923 wurde der Betrieb erheblich vergrößert. Die ersten transmissionsbetriebenen Werkzeugmaschinen wurden angeschafft.

Das Jahr 1925 wurde für Max Neuhaus und seinen Betrieb sehr bedeutungsvoll. Er erhielt vom Reichsbahn-Zentralamt in Berlin einen Auftrag über 300 Stück Gleishebewinden. Mit diesem großen Auftrag war eine sichere Grundlage für den Auftrieb der Fabrikation gegeben. Und es folgte ein weiterer Auftrag über 300 Gleishebewinden und die Belegschaft wurde auf 25 Mann erhöht.

Nach dem 2. Weltkrieg waren es wieder die Zechen, die zuerst nach Geräten von Neuhaus verlangten. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, wurde 1952 eine schon lang geplante Werkhalle errichtet. In dem Jahr trat sein ältester Sohn, J. Diederich Neuhaus, als treuer und unentbehrlicher Mitarbeiter in die Firma ein.

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